00:38 14 November 2019
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    Jagd auf Journalisten von Rossiya Segodnya in Europa begonnen?

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    Polen entzieht dem langjährigen freiberuflichen Korrespondenten der Medienholding Rossiya Segodnya, Leonid Swiridow, die Akkreditierung und die Aufenthaltsgenehmigung.

    Polen entzieht dem langjährigen freiberuflichen Korrespondenten der Medienholding Rossiya Segodnya, Leonid Swiridow, die Akkreditierung und die Aufenthaltsgenehmigung.

    Swiridow wurde am 24. Oktober ins Außenministerium in Warschau einbestellt. Der polnische Außenamtssprecher Michał Safianik informierte ihn im Beisein eines weiteren Beamten, der sich nicht vorstellte, über den Entzug seiner Akkreditierung als ausländischer Journalist in Warschau. Der Grund für den Entzug wurde nicht genannt. Am 28. Oktober erhielt Swiridow vom polnischen Ausländeramt die Benachrichtigung, dass seine Aufenthaltsgenehmigung widerrufen werde. Es wurden ebenfalls keine Gründe genannt. Leonid Swiridow war 1998 vom polnischen Außenministerium als Journalist akkreditiert worden und lebt seit 2003 in Polen.

    Seit Beginn der Ukraine-Krise sind bereits mehrere Korrespondenten von Rossiya Segodnya in der EU auf Hindernisse bei Beamten gestoßen. So entzog das lettische Außenministerium im April ohne Angabe von Gründen der Reporterin Irina Pawlowa die Akkreditierung. Die Europäische Union verbat im Rahmen ihrer Anti-Russland-Sanktionen dem Generaldirektor von Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, die Einreise. Auch die Ukraine hat mehreren Korrespondenten der russischen Medienholding unter erfundenen Vorwänden die Einreise verweigert.

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