21:13 20 Oktober 2018
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    Russlands UNO-Botschafter: Keine Bedrohung der Ukraine durch russische Truppen

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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die Technik und die Kräfte der russischen Armee befinden sich auf dem Territorium Russlands. Deshalb ist es nicht konstruktiv, über eine Bedrohung für die Ukraine zu sprechen, wie Alexander Pankin, russischer UNO-Vizebotschafter, mitteilte.

    Die Technik und die Kräfte der russischen Armee befinden sich auf dem Territorium Russlands. Deshalb ist es nicht konstruktiv, über eine Bedrohung für die Ukraine zu sprechen, wie Alexander Pankin, russischer UNO-Vizebotschafter, mitteilte.  

    „Jene Technik und jene Kräfte, über die die russischen Streitkräfte verfügen, befinden sich auf dem Territorium meines Landes und bedrohen Ihr Land nicht“, antwortete Pankin auf die Frage des ukrainischen UNO-Botschafters Juri  Sergejew, warum sich Hunderte russische Kampffahrzeuge vor den ukrainischen Grenzen befänden. 

    „Sie bewegen sich auf dem Territorium meines Landes. Deshalb verhilft das Schüren von Leidenschaften im Sicherheitsrat, als ob jeden Augenblick ein Eilmarsch in die Ukraine unternommen wird, nicht zu jener konstruktiven Erörterung, für die da alle plädieren und zu der wir alle da aufrufen“, so Pankin.  

    Die Erklärungen Kiews über die Präsenz russischer Truppen und Waffen in der Ukraine entsprächen nicht der Wirklichkeit. Sie werden zur Rechtfertigung der Misserfolge Kiews abgegeben, sagte Pankin in einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. 

    „Die Angst Kiews vor den Volkswehr-Kräften ist offenbar derart groß, dass es zur Rechtfertigung seiner Misserfolge und der massiven Entsendung von Menschen und Technik an die Front erneut beginnt,  über angeblich von Russland gelieferte Waffen und die ‚reguläre Armee‘ laut zu jammern“, äußerte Pankin.  

    Wie er weiter sagte, sieht die von OSZE-Beobachtern fixierte Befestigung der Stellungen der Volkswehr in Rayons, die ständig von der ukrainischen Armee angegriffen werden, logisch aus. 

    „Leider müssen wir zugeben, dass praktisch die völlig  fehlende Reaktion

    der OSZE-Mission auf die Verlegung und die Befestigung der Stellungen der Streitkräfte der Ukraine und ihrer anderen militärischen Einheiten Öl ins Feuer gießt“, betonte Pankin. 

    Seinen Worten nach rückten am 9. November schwere Artillerie und Panzer in Karlowka ein.

    „Am 8. November rückten zu Vororten von Lugansk Mehrfachraketenwerfer Grad, Uragan sowie Scud-Raketensysteme vor. In das Dorf Krasnaja Talowka im Gebiet Lugansk marschierte eine 500 Mann starke Gruppierung  ein“, teilte der Diplomat mit. 

    Am 7. November rückten 32 Panzer an die Ostvororte von Gorlowka, 13 Panzer, 15 Fliegerabwehrselbstfahrlafetten Schilka, sieben taktische Raketensysteme Totschka-U, sechs Mehrfachraketenwerfer Grad und  ein Mehrfachraketenwerfer Smertsch an Artjomowsk heran. Am 6. November rückte eine Panzerkolonne in Jassinowataja, ein Vorort von Donezk, ein.  

    „Warum werden solche Fakten verschwiegen? Alle müssen denn verstehen, dass die fehlenden diesbezüglichen Informationen in den OSZE-Berichten ein entstelltes und provokatorisches Bild der Geschehnisse schaffen“, sagte Pankin.

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