14:51 24 Juni 2018
SNA Radio
    Politik

    „Donezker Volksrepublik“ wartet auf neuen Hilfskonvoi aus Russland

    Politik
    Zum Kurzlink
    Russische Hilfsgüter für Ost-Ukraine (149)
    0 11

    Die von Kiew abtrünnige „Donezker Volksrepublik“ erwartet, dass ein neuer Hilfskonvoi aus Russland am Freitag in der kriegsgebeutelten Region eintrifft. Eine Fahrzeugkolonne soll Heizgeräte, warme Sachen und Baustoffe bringen, wie ein Sprecher der DVR-Regierung am Donnerstag RIA Novosti mitteilte.

    Die von Kiew abtrünnige „Donezker Volksrepublik“ erwartet, dass ein neuer Hilfskonvoi aus Russland am Freitag in der kriegsgebeutelten Region eintrifft. Eine Fahrzeugkolonne soll Heizgeräte, warme Sachen und Baustoffe bringen, wie ein Sprecher der DVR-Regierung am Donnerstag RIA Novosti mitteilte.

    Das russische Zivilschutzministerium hatte am Mittwoch einen neuen, bereits den siebten Hilfskonvoi für die Bevölkerung des Donezbeckens angekündigt.

    Der russische Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch sagte am Donnerstag, dass ein neuer Hilfskonvoi am 14. November in die ostukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk aufbrechen wolle, wo eine sehr schwere humanitäre Situation herrsche.  82 Laster mit insgesamt 625 Tonnen Lebensmittel, Medikamente, Baustoffe und andere Hilfsgüter würden durch die Übergänge Matwejew Kurgan und Donezk im russischen Gebiet Rostow in die Ukraine fahren. „Wir haben die ukrainische Seite offiziell um Hilfe beim Durchlassen dieser Fracht und bei der Lösung der Sicherheitsfragen gebeten“, sagte Lukaschewitsch. „Auch hoffen wir sehr auf eine Zusammenarbeit mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz.“

    Seit dem 23. August hat das russische Zivilschutzministerium nach eigenen Angaben bereits mehr als 8000 Tonnen Hilfsgüter mit sechs Lkw-Kolonnen in die ukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk geschickt.

    In der Ost-Ukraine hatte im April ein militärischer Konflikt zwischen Armee und Regierungsgegnern begonnen. Die ukrainische Regierung schickte Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Februar-Umsturz in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei blutigen Gefechten zwischen Militär und Volksmilizen kamen laut UN-Angaben bereits mehr als 4000 Zivilisten ums Leben. Zudem gibt es Hunderttausende Flüchtlinge und schwere Zerstörungen in Wohngebieten.

    Themen:
    Russische Hilfsgüter für Ost-Ukraine (149)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren