16:29 16 Februar 2019
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    Estland für „Politik der Stärke” gegenüber Russland

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    Angesichts der Situation in und um die Ukraine hat der estnische Verteidigungsminister Sven Mikser von der Nato eine „Politik der Stärke“ gegenüber Russland gefordert.

    Angesichts der Situation in und um die Ukraine hat der estnische Verteidigungsminister Sven Mikser von der Nato eine „Politik der Stärke“ gegenüber Russland gefordert.

    "Nato-Staaten wollen keinen Krieg. Wenn man es mit einem Regime wie dem Putins zu tun hat, ist Schwäche aber sehr viel provozierender als Stärke", sagte Mikser in einem Interview für die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitagausgabe).

    Er warf Moskau „neoimperialistische Ambitionen“ und den Wunsch vor, „ein russisches Imperium des 21. Jahrhunderts“ errichten zu wollen.

    Westliche Politiker hatten bereits früher Moskau imperialer Ansprüche beschuldigt. Diese Behauptungen entbehren jeder Grundlage, erwiderte darauf der russische Präsident Wladimir Putin. Russland beanspruche keinen Sonderplatz in der Welt. Es respektiere die Interessen der anderen und will auch seine eigenen berücksichtigt sehen.

    Die USA und die EU erkennen die Eingliederung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim in Russland nicht an. Sie werfen Moskau eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine vor. Moskau erklärte bereits mehrmals, es habe mit den Ereignissen in der Ukraine nichts zu tun, es sei keine Seite des innerukrainischen Konflikts und wolle, dass die Ukraine die politische und wirtschaftliche Krise möglichst schnell überwindet.

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