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    Mistral: Zweites Kriegsschiff für Russland läuft in Frankreich vom Stapel

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    Hubschrauberträger Mistral (212)
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    Frankreich hat den zweiten der beiden Hubschrauber des Typs Mistral, die es für Russland baut, vom Stapel laufen lassen.

    Frankreich hat den zweiten der beiden Hubschrauber des Typs Mistral, die es für Russland baut, vom Stapel laufen lassen.

    Der Stapellauf der „Sewastopol“ fand am Donnerstag in der Hafenstadt Saint-Nazaire ohne großes Aufsehen statt, wie ein Korrespondent der RIA Novosti berichtete. Das Trockendock, in dem sich das Kriegsschiff befand, wurde mit Wasser gefüllt. Laut Vertrag soll die „Sewastopol“ 2015 bei der russischen Kriegsmarine den Dienst antreten.

    Russland hatte 2011 in Frankreich zwei Helikopterträger vom Typ Mistral im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro bestellt. Die USA stemmen sich gegen den Deal. Ende August 2014 versicherte der französische Präsident Francois Hollande, dass nichts Frankreich davon abhalten könne, die Hubschrauberträger an Russland zu liefern. Doch schon zwei Wochen später drohte er auf Druck aus Washington, den Deal zu stoppen.

    Das erste Kriegsschiff, die „Wladiwostok“, hätte am 14. November der russischen Kriegsmarine übergeben werden sollen. Der Termin wurde abgesagt und kein neuer festgesetzt. Beim G20-Gipfel in Australien versicherte Hollande, er werde über den Mistral-Deal ohne Druck von außen und im Interesse Frankreichs entscheiden. Russland hat Frankreich mit Gerichtsklage und Vertragsstrafen gedroht.

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