14:42 21 November 2019
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    Israerls Premierminister Benjamin Netanjahu

    Israels Premier begrüßt Scheitern von Verhandlungen zu iranischem Atomprogramm

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    Politik
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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat den ergebnislosen Abschluss der jüngsten Verhandlungsrunde zur Regelung des iranischen Atomproblems begrüßt und versprochen, den Kampf gegen jegliche Abmachung fortzusetzen, die es der Islamischen Republik ermöglichen würde, als nukleares Schwellenland fest Fuß zu fassen.

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat den ergebnislosen Abschluss der jüngsten Verhandlungsrunde zur Regelung des iranischen Atomproblems begrüßt und versprochen, den Kampf gegen jegliche Abmachung fortzusetzen, die es der Islamischen Republik ermöglichen würde, als nukleares Schwellenland fest Fuß zu fassen.

    Die sechs internationalen Vermittler (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland), die in Wien keine endgültige Übereinkunft erzielen konnten, einigten sich mit dem Iran, den Dialog bis zum Juli kommenden Jahres fortzusetzen und für diese Zeit die Wirkung der Genfer Zwischenvereinbarungen zu verlängern, die die Einschränkung des Atomprogramms bei Abschwächung der internationalen Sanktionen vorsehen.  

    „Sehr wichtig ist, dass es vorläufig gelungen ist, eine Übereinkunft zu vermeiden. Aber der Kampf steht noch bevor. Wir haben die Absicht, weiter dafür zu kämpfen, dem Iran nicht zu ermöglichen, ein nukleares Schwellenland zu werden, das uns und allen anderen drohen würde“, sagte Netanjahu im Parlament des Landes. 

    Der Premier trat ursprünglich gegen die Verhandlungen der Sechser-Gruppe mit dem Iran auf. Danach bezeichnete er die Zwischenvereinbarungen als „historischen Fehler“, die im vorigen Jahr das iranische Atomprogramm eingeschränkt, aber nicht gestoppt hatten. Heute fordert er eine Verhärtung der Vertragsbedingungen, darunter die Aberkennung des Rechts der Islamischen Republik auf Eigenproduktion von Kernbrennstoff und die Demontage der entsprechenden Infrastruktur. 

    Netanjahu wies ein weiteres Mal darauf hin, dass sich Israel das Recht auf Selbstschutz gegen das iranische Atom vorbehalte. 

    Die Islamische Republik besteht darauf, dass ihr Atomprogramm ausschließlich nichtmilitärischen Zwecken dient.

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