16:44 19 Januar 2020
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    Bundeskanzlerin Angela Merkel zufolge ist die EU bereit, mit der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) Handelsfragen zu erörtern.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel zufolge ist die EU bereit, mit der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) Handelsfragen zu erörtern. 
    Merkel sprach darüber am Mittwoch im Bundestag.

    "Wir sind bereit zu Gesprächen zwischen der Eurasischen Union und EU über Handelsfragen", sagte sie.

    Ende Oktober hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, Russland würde den Start „eines substantiellen Dialogs zwischen der Eurasischen Union und der EU“ begrüßen. Zuvor sei dies Moskau aus unverständlichem Grund fast immer verweigert worden. Dabei könnte es um die Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes vom Atlantik bis zum Pazifik gehen.

    Russlands Wirtschaftsministerium hat laut dem Behördenchef Alexej Uljukajew ein Schreiben an die EU-Kommission gerichtet, mit dem es den Anstoß zu einem neuen Dialog zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und der EU in den Bereichen Wirtschaft und Geschäftspartnerschaft geben will. 
    Im Mai hatten die drei Länder der Zollunion – Russland, Weißrussland und Kasachstan – einen Vertrag über die Gründung der Eurasischen

    Wirtschaftsunion unterzeichnet. Der bereits ratifizierte Vertrag, der eine höhere Integrationsstufe vorsieht, soll am 1. Januar 2015 in Kraft treten. Im Oktober unterzeichnete die Kaukasusrepublik Armenien den Beitrittsvertrag zu der Union.

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