03:21 05 Juni 2020
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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Präsident Pjotr Poroschenko schließt eine Föderalisierung der Ukraine aus. Nach seinen Angaben will die Mehrheit der Ukrainer weiter in einem unitären Staat leben.

    Präsident Pjotr Poroschenko schließt eine Föderalisierung der Ukraine aus. Nach seinen Angaben will die Mehrheit der Ukrainer weiter in einem unitären Staat leben.

    „Hundert Prozent der Ukrainer sind jetzt für einen einheitlichen Staat und ein einheitliches Land“, sagte Poroschenko am Donnerstag in einer Ansprache an das Parlament in Kiew. „Die verfassungsmäßige Mehrheit  der Ukrainer sieht die Ukraine als ein unitäres  Land – keine Föderalisierung“, sagte der Präsident. „Das ist nebenbei gesagt ein Gruß an diejenigen im Osten und Westen, die uns eine Föderalisierung anraten.“ Auch würden die meisten Ukrainer das Assoziierungsabkommen mit der EU unterstützen und einen Beitritt  des Landes zur Europäischen Union gut heißen, so Poroschenko weiter.

    Eine Föderalisierung der Ukraine, also mehr Selbständigkeit für die Provinzen, war die Hauptforderung der Tausenden von Demonstranten in den östlichen, von Russischstämmigen geprägten Regionen Donezk und Lugansk, die nach dem nationalistisch geprägten Februar-Umsturz in Kiew auf die Straße gegangen waren, Verwaltungsgebäude gestürmt und dann auch „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten, woraufhin die ukrainische Regierung Truppen gegen sie schickte.

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