02:48 29 Januar 2020
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Regierungen von Syrien und dem Irak Unterstützung im Kampf gegen Extremismus versprochen und den Westen beschuldigt, die radikalen Gruppen, die jetzt Syrien bedrohen, gefördert zu haben.

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Regierungen von Syrien und dem Irak Unterstützung im Kampf gegen Extremismus versprochen und den Westen beschuldigt, die radikalen Gruppen, die jetzt Syrien bedrohen, gefördert zu haben.

    Der Kampf gegen Terroristen und Extremisten im Nahen Osten und in Nordafrika und vor allem in Syrien gehöre zu den vorrangigen Aufgaben der Weltgemeinschaft, sagte Putin in einem Interview der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Der Kampf gegen diese Bedrohungen müsse auf Beschlüssen des UN-Sicherheitsrats und dem Völkerrecht beruhen, transparent sein und keine verborgenen Ziele haben. Insbesondere müsse die Souveränität der Staaten respektiert und von Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten abgesehen werden. „Wir werden die Regierungen von Syrien, dem Irak und anderen Staaten der Region auch weiterhin im Kampf gegen die Extremisten unterstützen“, sagte Putin.

    Die Situation in Syrien bezeichnete er als besorgniserregend. Die größte Bedrohung gehe von der Terrororganisation „Islamischer Staat“ und anderen radikalen Gruppen aus, „auf die einige westliche Staaten seinerzeit gesetzt, mit ihnen liebäugelt und sie gefördert hatten“. Russland bemühe sich seit dem Ausbruch der Syrien-Krise um eine friedliche Lösung ohne fremde Einmischung und werde das auch weiterhin tun, so der Kreml-Chef. Er rief die „gesunden Kräfte“ in Syrien zu einem Schulterschluss gegen die erstarkenden Terrorgruppen auf.

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