17:40 25 September 2016
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Stopp von South Stream

Gazprom: Kein Zurück mehr zu South Stream Zusatzleitung in die Türkei vereinbart

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Politik
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Turkish Stream (68)
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Das Gasprojekt South Stream zur Versorgung Südeuropas ist nach Worten von Gazprom-Chef Alexej Miller endgültig auf Eis gelegt. „Es gibt kein Zurück mehr“, sagte der Topmanager von Russlands größtem Gaskonzern am Montag in Ankara nach Verhandlungen der Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan.

Das Gasprojekt South Stream zur Versorgung Südeuropas ist nach Worten von Gazprom-Chef Alexej Miller endgültig auf Eis gelegt. „Es gibt kein Zurück mehr“, sagte der Topmanager von Russlands größtem Gaskonzern am Montag in Ankara nach Verhandlungen der Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan.

Gazprom werde eine neue Pipeline in die Türkei mit einer Leistung von bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr bauen. Dafür werde in nächster Zeit eine juristische Person ins Leben gerufen. Ein entsprechendes Memorandum sei am Montag zwischen Gazprom und dem türkischen Energiekonzern Botas unterschrieben worden.

„Durch die Leitung werden rund 14 Milliarden Kubikmeter Gas unmittelbar in die Türkei fließen“, sagte Miller. Die restlichen rund 50 Milliarden Kubikmeter würden in einem Hub an der türkisch-griechischen Grenze gespeichert, dessen Bau erwogen werde. „Am Bau der neuen Pipeline könnten sich auch dritte Personen beteiligen. Wir und die Türkei sind bereit, den Einstieg interessierter Unternehmen zu prüfen“, sagte der Konzernchef.

Zudem vereinbarten Gazprom und Botas den Ausbau der vorhandenen Gasleitung Blue Stream um drei Milliarden auf 19 Milliarden Kubikmeter im Jahr. Miller zufolge sollen bis Ende Dezember die Machbarkeitsstudie für eine neue Verdichterstation erstellt sowie die notwendigen Investitionen bestimmt werden.

Wie Putin nach den Gesprächen mit Erdogan Journalisten sagte, wird somit der wachsende Bedarf der Türkei an Gas gedeckt. „Wir kamen darin überein, nicht nur Blue Stream auszubauen, sondern auch eine zusätzliche Leitung zu verlegen und, falls notwendig, an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland einen Gashub für die Versorgung Südeuropas zu bauen“, sagte der russische Präsident.

 

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