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    Zusammenarbeit USA - Russland im Weltraum bei neuen Projekten praktisch unmöglich – Experte

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    Die Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland im Weltraum ist wegen der politischen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ländern kaum vorstellbar (ausgenommen die Projekte, die bereits umgesetzt werden), sagte John Logsdon, Professor an der George-Washington-University und Weltraum-Experte, zu RIA Novosti.

    Die Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland im Weltraum ist wegen der politischen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Ländern kaum vorstellbar (ausgenommen die Projekte, die bereits umgesetzt werden), sagte John Logsdon, Professor an der George-Washington-University und Weltraum-Experte, zu RIA Novosti.

    „Die Politik hält sich niemals fern. Es gibt eine Verbindung von technischen und politischen Gründen für die Zusammenarbeit. Beim heutigen Zustand der Beziehungen fällt es schwer, sich vorzustellen, dass die USA und Russland eng zusammenarbeiten“, äußerte der Professor.

    Zugleich wies er darauf hin, dass die Zusammenarbeit mit Russland auf der Internationalen Raumstation (ISS) gut vonstatten gehe.

    Auf das neue bemannte Nasa-Programm eingehend, dessen erstes Element – das Raumschiff Orion - am Freitag gestartet worden war, sagte Logsdon, dass die Nasa nicht nur eine zusätzliche Finanzierung durch den Kongress, sondern auch eine größere internationalen Zusammenarbeit brauchen werde.

    Aber auf die Frage, ob da Russland helfen könne, antwortete er: „Die politischen Beziehungen werden sich ändern oder damit beginnen müssen, sich zu ändern, damit sich die Zusammenarbeit zwischen den USA und Russland auf der ISS auf bemannte Flüge erweitern würde“.

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