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14:56 14 Oktober 2019
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    Human Rights Watch kritisiert CIA-Folterpraktiken als völkerrechtswidrig

    © REUTERS / Larry Downing
    Politik
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    Die Misshandlungen der von CIA-Agenten festgenommen Menschen, die Gegenstand eines aktuellen Berichtes des Aufklärungsausschusses des Senats des US-Kongresses sind, hat Kenneth Roth, Exekutivdirektor der internationalen Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, am Mittwoch in Washington als „eine himmelschreiende Verletzung des Völkerrechts“ bezeichnet.

    Die Misshandlungen der von CIA-Agenten festgenommen Menschen, die Gegenstand eines aktuellen Berichtes des Aufklärungsausschusses des Senats des US-Kongresses sind, hat Kenneth Roth, Exekutivdirektor der internationalen Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, am Mittwoch in Washington als „eine himmelschreiende Verletzung des Völkerrechts“ bezeichnet.

    „Das ist ein sehr trauriges Moment in der amerikanischen Geschichte. Die Bush-Administration hatte beschlossen, auf unterschiedliche Bedrohungen durch Terrorangriffe mit Folter zu reagieren“, so Roth.

    Ihm zufolge darf selbst im Krieg zu keiner Folter gegriffen werden. Aber die Bush-Administration habe immer wieder extrem brutale Folter angewendet, so der Menschenrechtler.

    Laut Roth kann nicht mehr bestritten werden, dass es derartige Praktiken gegeben hat, denn der genannte Bericht liefere klare Beweise dafür. „Die in dem Bericht des Senats enthaltenen Schlussfolgerungen müssen den Versuchen der CIA, die Tatsache zu verneinen, dass sie Folter, ein nicht zu rechtfertigendes Verbrechen, angewendet hat, für immer ein Ende setzen“, so der HRW-Chef.

    Ein umfangreicher Abschnitt des 6000-seitigen Berichts, der Misshandlungen von Häftlingen im CIA-Gewahrsam dokumentiert, wurde am 9. Dezember publik gemacht. Berichtet wird unter anderem über CIA-Übergriffe sowie über ungesetzliche Festnahmen wegen Terrorverdachts  in der Regierungszeit von Präsident George Bush junior.

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