22:12 06 Dezember 2019
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    Russland stationiert 10.000 Rettungskräfte in Arktis

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    Russland erschließt Arktis (171)
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    Das russische Katastrophenschutzministerium hat an der arktischen Küste des Landes rund 200 Feuerwehr- und Rettungseinheiten mit einer Gesamtstärke von 10.000 Mann stationiert.

    Das russische Katastrophenschutzministerium hat an der arktischen Küste des Landes rund 200 Feuerwehr- und Rettungseinheiten mit einer Gesamtstärke von 10.000 Mann stationiert.

    In der russischen Arktis befinden sich Atomkraftwerke, Stützpunkte von Atom-Eisbrechern sowie chemische und brandgefährliche Anlagen. Nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums gibt es in dieser Region jährlich im Durchschnitt mehr als 100 Natur- und technische Pannen, Stör- und Unglücksfälle. Zudem nimmt Russland die Nordostpassage, den kürzesten Seeweg von Europa nach Asien, immer stärker für Gütertransporte in Anspruch. Auch rechnet der Katastrophenschutz mit der Zunahme der Öl- und Gasproduktion auf dem arktischen Schelf.

    Mehr als ein Fünftel des russischen Landesgebietes liegt in der Arktis-Zone. Auf Produkte, die dort hergestellt werden, entfallen elf Prozent des russischen Nationaleinkommens. Angesichts der wachsenden Aufmerksamkeit der Nato-Länder für diese Region beauftragte der russische Präsident Wladimir Putin das Verteidigungsministerium, in der Arktis eine militärische Infrastruktur aufzubauen und Truppen aufzustellen.

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