12:50 02 Juni 2020
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    Die USA versuchen laut Waleri Garbusow, Vizedirektor des russischen Instituts für USA und Kanada, durch Drohungen mit militärischen Maßnahmen Russland zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen zum Vertrag über die Reduzierung der Kurz- und Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) zu zwingen.

    Die USA versuchen laut Waleri Garbusow, Vizedirektor des russischen Instituts für USA und Kanada, durch Drohungen mit militärischen Maßnahmen Russland zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen zum Vertrag über die Reduzierung der Kurz- und Mittelstreckenraketen (INF-Vertrag) zu zwingen.

    Früher hatte die für Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit zuständige US-Vizeaußenministerin Rose Gottemoeller geäußert, dass Washington über militärische Maßnahmen verfüge, um Russland zum Festhalten am INF-Vertrag zu zwingen.

    „Die USA versuchen auf diese Weise, Russland an den Verhandlungstisch zu bringen.

    Was militärische Maßnahmen anbelangt, so nehme ich an, dass Gottemoeller, die eine Anhängerin des Verhandlungsprozesses und auf Vereinbarungen orientiert ist, die Unterbringung und die Erweiterung des US-Raketenabwehrsystems in Europa meinte“, sagte der Experte zu RIA Novosti.

    Seinen Worten nach werfen die USA seit kurzer Zeit der russischen Führung vor, dass Russland gerade seine Kurz- und Mittelstreckenraketen aufstockt.

    „Die amerikanische Seite hat keine bestimmten Beweise. Sie sagt nur, dass die heutige Modernisierung der russischen Armee jenen Abkommen zuwiderläuft, die Russland und die USA unterzeichnet haben“, betonte Garbusow.

    Zuvor hatte Washington Moskau die Verletzung des INF-Vertrages vorgeworfen.

    Konsultationen zwischen Russland und den USA zu dieser Thematik fanden am 11. September in Moskau statt.

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