23:21 09 April 2020
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    Die russischen Behörden behalten laut Energieminister Alexander Nowak vorläufig die Pläne bei, das laufende Niveau der Ölförderung aufrechtzuerhalten. Aber die Erdölunternehmen selbst können die Ölförderung wegen des Rückganges der Weltmarktpreise verringern. Der Export des „schwarzen Goldes“ aus Russland könne sich auch im Zusammenhang mit der Erhöhung der Inlandsnachfrage verringern.

    Die russischen Behörden behalten laut Energieminister Alexander Nowak vorläufig die Pläne bei, das laufende Niveau der Ölförderung aufrechtzuerhalten. Aber die Erdölunternehmen selbst können die Ölförderung wegen des Rückganges der Weltmarktpreise verringern. Der Export des „schwarzen Goldes“ aus Russland könne sich auch im Zusammenhang mit der Erhöhung der Inlandsnachfrage verringern.

    „Russland vergrößert das Erdölangebot auf dem Weltmarkt nicht… Wir planen die Erhaltung des Umfanges der Ölförderung auf dem Niveau von 2014. Dabei geht der Exportumfang durch die Zunahme des Inlandverbrauchs etwas zurück… Die Förderung kann sich automatisch wegen des Rückganges der Erdölpreise verringern. Die Erdölunternehmen werden selbst die Entscheidungen über eine Senkung der Förderung treffen“, wie Nowak laut der Agentur Bloomberg auf einem Forum Gas exportierender Länder sagte.

    Nowak hob hervor, dass die Erdölunternehmen einige Investitionsprojekte überprüfen könnten. Aber vorläufig würden sie ihre Pläne nicht ändern.

    Früher hatte der Energieminister geäußert, dass Russland im Jahr 2015 plane, die Ölförderung auf dem Niveau des laufenden  Jahres - 525 bis 526 Millionen Tonnen – zu erhalten.

    Nach seiner Prognose können die Weltmarktpreise für Erdöl in der Perspektive nach einem langen Rückgang wieder auf 85 bis 90 US-Dollar pro Barrel steigen.

    Die Weltmarktpreise für Erdöl sind seit dem Sommer um fast 50 Prozent zurückgegangen. Die Experten führen das auf einen Überschuss auf dem Markt zurück.

    Die Entscheidung der OPEC-Länder vom 27. November, die Quote für die Ölförderung in Höhe von30 Millionen Barrel täglich beizubehalten, hat den Preiszusammenbruch verstärkt.

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