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    Десятый российский гуманитарный конвой для Донбасса

    Zehnter Hilfskonvoi aus Russland in Donbass eingetroffen

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    Russische Hilfsgüter für Ost-Ukraine (149)
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    Das russische Katastrophenschutzministerium hat am Sonntag weitere 1400 Tonnen Hilfsgüter in die ostukrainische Kriegsregion Donbass gebracht. Ein Hilfskonvoi aus mehr als 100 Lastern brachte Lebensmittel, Medikamente, Baustoffe und Neujahrsgeschenke nach Donezk und Lugansk.

    Das russische Katastrophenschutzministerium hat am Sonntag weitere 1400 Tonnen Hilfsgüter in die ostukrainische Kriegsregion Donbass gebracht. Ein Hilfskonvoi aus mehr als 100 Lastern brachte Lebensmittel, Medikamente, Baustoffe und Neujahrsgeschenke nach Donezk und Lugansk.

    Die Kolonne habe ohne Probleme die russisch-ukrainische Grenze passiert, teilte der Katastrophenschutz mit. In den Übergängen Matwejew Kurgan und Donezk seien die notwendigen Zollformalitäten erledigt worden. Nach dem Entladen sollen die Lkw ins russische Rostow zurückkehren. Seit August hat Russland mit zehn Konvois insgesamt mehr als 13.000 Tonnen Hilfsgüter für die Bevölkerung der ostukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk geschickt, wo seit April schwere Kämpfe zwischen Militär und Volksmilizen andauern.

    Der Konflikt war kurz nach dem Februar-Umsturz in Kiew ausgebrochen. Die neue ukrainische Regierung schickte Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Umsturz nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten  sind laut UN-Angaben bislang mehr als 4700 Zivilisten ums Leben gekommen. Hunderttausende Menschen sind nach Russland geflohen. Zudem gibt es mindestens 430.000 Binnenvertriebene und schwere Zerstörungen in Wohngebieten. Fotostrecke >>

    Am 5. September einigten sich die ukrainische Regierung und die Führungen der abtrünnigen Regionen bei Friedensgesprächen in Minsk unter Vermittlung Russlands auf einen Waffenstillstand, Gefangenenaustausch und weitere Schritte zu einer friedlichen Konfliktlösung. Die Waffenruhe wurde jedoch immer wieder von beiden Seiten gebrochen. Insbesondere nach den Wahlen in den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk, die Kiew nicht anerkannt hat, wurden die Kämpfe intensiviert. Am 9. Dezember wurde erneut ein Waffenstillstand vereinbart.

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