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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Der frühere ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch weist die gegen ihn gerichteten Anschuldigungen zurück, in korrupte Machenschaften verwickelt zu sein.

    „Weder ich noch meine Söhne wurden in korrupte Handlungen verwickelt“, so Janukowitsch in einem Gespräch mit der Moskauer Wochenzeitung „Argumenty i Fakty“. 

    Ihm zufolge ist es „nicht zufällig“, dass sich das nicht nachweisen lässt. „Denn solche Fakten gibt es nicht.“

    „Ich hatte und habe keine Auslandskonten“, betonte er. Seine Anwälte hätten Finanzbehörden in 40 Ländern ersucht, eine Bestätigung für Aktiva Janukowitschs vorzulegen. „Monate sind vergangen, kein einziges Land hat bestätigt, dass ich solche Konten habe.“

    Am 21. November 2013 hatte die ukrainische Regierung unter Premier Nikolai Asarow bekannt gegeben, die Vorbereitung des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine werde auf Eis gelegt. Dies löste Proteste in Kiew aus, die in Zusammenstöße mit ukrainischen Sicherheitskräften mündeten. Zwei Monate später kam es zu einem Umsturz. Das Parlament entmachtete Janukowitsch als Präsident und setzte für den Mai 2014 vorgezogene Präsidentschaftswahlen an.

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    Tags:
    Nikolai Asarow, Viktor Janukowitsch, Ukraine