04:57 27 Oktober 2020
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    Nordkorea wirft den USA vor, unter dem Deckmantel des Schutzes der Menschenrechte eine militärische Intervention in das Land vorzubereiten. Damit reagierte Pjöngjang auf eine von der UN-Generalversammlung angenommene Resolution.

    In dem Dokument wird empfohlen, Unterlagen über Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Nordkorea beim Internationalen Strafgerichtshof einzureichen sowie eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates zur Lage der Menschenrechte in diesem Land abzuhalten.

    „Die Resolution und der damit verbundene Beschluss, die sogenannte ‚Menschenrechtsfrage‘ in Nordkorea beim Sicherheitsrat zu behandeln, sind eine offene Äußerung von Feindseligkeit der Vereinigten Staaten gegenüber Nordkorea und diktiert von politischen Motiven des gefährlichen Versuches, den Nährboden für eine Invasion in die Demokratische Volksrepublik Korea unter dem Deckmantel des Schutzes der  Menschenrechte vorzubereiten“, heißt es in einem Schreiben des ständigen Vertreters von Nordkorea in der Uno an den Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrates.  Die Resolution selbst bezeichnete der ständige Vertreter als „fabriziert“ im Ergebnis der Verschwörungen aus Lügen und falschen Informationen unter dem Druck der Vereinigten Staaten und anderer feindseliger Länder durch deren Eigenwillen und Willkür.“

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    Tags:
    Uno, Nordkorea