13:04 28 Oktober 2020
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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Die Ukraine versucht nach Ansicht von Krim-Republikchef Sergej Aksjonow, die Transportblockade der Halbinsel als eine Trumpfkarte bei Verhandlungen mit Russland auszuspielen. Dabei verfolge Kiew das Ziel, für sich politische und ökonomische Präferenzen zu ergattern, sagte Aksjonow am Samstag vor der Presse in der Krim-Hauptstadt Simferopol.

    „Ich denke, dass diese Politik destruktiv ist und nichts Gutes bringen wird.“ Aksjonow zufolge werden Lastwagen aus der Ukraine zwar auf die Krim durchgelassen. Dagegen sei der Bus- und Eisenbahnverkehr eingeschränkt.

    Zuvor hatte die Ukrainische Bahn mitgeteilt, dass die Eisenbahnverbindung zur Krim eingestellt wurde. Zudem wurde auch der Busverkehr mit der Krim zum 26. Dezember gestoppt. Aus Kiew verlautete, dass es sich um eine zeitweilige Maßnahme handelt. Zu den Gründen für den Verkehrsstopp wurden keine Angaben gemacht.

    In den letzten zwei Tagen wurde ferner die Stromversorgung der Halbinsel von der ukrainischen Seite drastisch eingeschränkt. Hunderttausende Menschen blieben stundenlang ohne Strom. Die Krim ist bei Elektrizität fast völlig auf ukrainische Lieferungen angewiesen.

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    Sergej Aksjonow, Russland, Ukraine, Krim