05:59 22 April 2019
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    US-Unternehmen Sony Pictures

    USA vermuten Nordkorea hinter Cyberangriff auf Sony Pictures

    © REUTERS / Mario Anzuoni
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    Laut den US-Behörden könnte Nordkorea ausländische Hacker für den jüngsten Cyberangriff auf das US-Unternehmen Sony Pictures Entertainment (SPE) gedungen haben, das den satirischen Film „The Interview“ herausgebracht hatte.

    Die Kömodie handelt von einem Attentat auf den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un.

    Wie ein gut informierter US-Experte der Agentur Reuters sagte, schließen die Sicherheitsbehörden der USA nicht aus, dass  Pjöngjang, das keine ausreichenden Möglichkeiten für eine solch massive Attacke hat, einen Vertrag mit Hackern geschlossen haben könnte.

    Die US-Ermittlungsbehörde FBI vertritt die Meinung, dass Pjöngjang der Drahtzieher des Hackerangriffs war. „Die FBI-Mitarbeiter sind zu dem Schluss gelangt, dass die nordkoreanische Regierung die Verantwortung für die Entwendung und die Vernichtung von Daten im Computernetzwerk des Unternehmens Sony Pictures trägt“, heißt es in einer FBI-Mitteilung.

    Die Nordkorea-Komödie sollte ursprünglich am 25. Dezember in etwa 3000 Kinos der USA gezeigt werden. Vor dem festgelegten Termin war SPE jedoch einem massiven Hackerangriff ausgesetzt. Aus Sicherheitsgründen hat SPE die Premiere von "The Interview" in den Kinos faktisch abgesagt und den Streifen per Internet in Umlauf gebracht. Dennoch zeigten einige Filmtheater in den USA den Film.

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    Tags:
    The Interview (Film), FBI, Sony Pictures, Kim Jong Un