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22:22 19 August 2019
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    Ukrainische Soldaten

    Terrorgefahr: Kiew verlegt Nationalgarde nach Odessa

    © REUTERS / Valentyn Ogirenko
    Politik
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    Das ukrainische Innenministerium hat Soldaten der Nationalgarde in die Hafenstadt Odessa verlegt. Die Behörden erklären die Verstärkung des Sicherheitsaufgebots mit einer erhöhten Terrorgefahr.

    Stadteinwohner hatten am Samstag in sozialen Netzwerken von Dutzenden Militärfahrzeugen und Hunderten Uniformierten mit Sturmgewehren berichtet. Der Sprecher der regionalen Hauptverwaltung des Inneren Wladimir Schablijenko bestätigte dem Nachrichtenportal Dumskaya.net, dass zusätzliche Truppen in Odessa eingetroffen seien. Ihm zufolge sollen Militärlaster und Soldaten mit Maschinenpistolen die Polizeistreifen verstärken. „Bitte keine Panik, alles ist unter Kontrolle“, so Schablijenko auf Facebook.

    „Ich versichere, gesetzestreue Bürger müssen keine Angst haben“, teilte der regionale Polizeichef Iwan Katerintschuk seinerseits mit. Die Soldaten seien da, um die Menschen vor der Terrorgefahr zu schützen.

    In Odessa hat es in den vergangenen Wochen vier Explosionen gegeben, ein Mensch wurde getötet. Am 3. Dezember wurde das Geschäft „Patriot“ gesprengt, das mit ukrainischer Nationalsymbolik handelte. Eine Woche später detonierte ein Sprengsatz im Büro einer Bewegung, die den ukrainischen Soldaten hilft. Am 24. Dezember wurde in der Eisenbahnstation Sastawa-1 das Gleis vor einem Frachtzug gesprengt. Bei einer weiteren Explosion am 27. Dezember starb ein Mann, der die Bombe vermutlich in der Hand gehalten hat.

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    Tags:
    Nationalgarde (Ukraine), Innenministerium der Ukraine, Wladimir Schablijenko, Odessa, Ukraine