15:18 04 April 2020
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    Die ukrainische Artillerie hat in den vergangenen 24 Stunden die Waffenruhe im Donbass 82 Mal gebrochen, unter den Zivilisten gibt es Tote und Verletzte, wie das Verteidigungsministerium der selbsterklärten Volksrepublik Donezk mitteilte.

    „Die ukrainischen Regierungstruppen haben die Waffenruhe 82 Mal gebrochen. Sechs Zivilisten sind betroffen, darunter zwei Tote und ein verletztes Kind von 14 Jahren“, sagte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums der Volksrepublik Donezk  der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Nach seinen Worten wurden Wohnhäuser in Donezk in den vergangenen 24 Stunden 62 Mal von Artilleriegeschossen getroffen. Dem Vertreter des Verteidigungsministeriums zufolge hat das ukrainische Militär Rohr- und reaktive Artillerie eingesetzt. Seit dem 3. Januar seien in Donezk drei Zivilisten getötet und weitere 17 verletzt worden, teilt die Stadtverwaltung von Donezk mit. Außerdem verweist ein Sprecher der Verwaltung darauf, dass die Stadt seit dem 7. Januar mit zunehmender Intensität beschossen werde.

    Der Stab der Volksrepublik Donezk berichtet inzwischen, dass die Regierungstruppen die Waffenruhe in den vergangenen 24 Stunden 50 Mal gebrochen haben. „Die ukrainische Seite beschoss systematisch Stellungen der Volksmilizen und Objekte der zivilen Infrastruktur und hat damit die Vereinbarungen über die Feuereinstellung verletzt. Mindestens  47 Einsätze von Waffen sind festgestellt worden“, sagte ein Vertreter des Stabs. In der vergangenen Nacht haben Regierungstruppen Siedlungen um Donezk mehr als 20 Mal beschossen. Es seien „Artillerie- und Panzergeschütze, Granatenwerfer und Schusswaffen eingesetzt worden.“

    Die ukrainischen Regierungstruppen berichten ihrerseits, dass ihre Stellungen innerhalb der vergangenen 24 Stunden 63 Mal beschossen worden seien. „In den vergangenen 24 Stunden haben illegale bewaffnete Formierungen Stellungen unserer Soldaten insgesamt 63 Mal beschossen. Dabei muss angemerkt werden, dass von 1 Uhr nachts bis zum frühen Morgen eine Waffenstille zu beobachten war. Innerhalb dieser wenigen Stunden war kein einziger Schuss zu hören“, äußerte Leonid Matjuchin, offizieller Vertreter der Sonderoperation der ukrainischen Regierungstruppen, am Montag.

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    Donezk