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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Der italienische Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat die Sanktionen gegen Russland als sinnlos und nutzlos bezeichnet und darauf verwiesen, dass sie sich auf die Wirtschaft Italiens negativ auswirken.

    „Die Sanktionen sind nutzlos. Mehr noch: Sie sind schädlich für die Außenpolitik und tödlich für unsere Wirtschaft. Ich hoffe, dass die italienische Regierung zum Initiator von Veränderung der europäischen Linie wird“, sagte Berlusconi in einem am Montag veröffentlichten Interview für die Zeitung,Messaggero‘.

    Dem 78-jährigen Politiker und Chef der Partei Forza Italia zufolge ist Russland ein „natürlicher Verbündeter“ Europas gegen den „islamischen Fundamentalismus“ und gegen die „Terrorbedrohung“.

    „Es war ein grober Fehler, zuzulassen, dass die bestehende Spannung die Atmosphäre der Kooperation zerstörte, die nach dem Abkommen in Pratica-di-Mare entstand, als Russland dank unserer Außenpolitik zu einem strategischen Verbündeten der Nato und zu einem G8-Mitgliedsstaat wurde“, fügte Berlusconi hinzu.

    „Heute scheint es, dass die Zeiten des Kalten Krieges zurückkehren. Ich hoffe, dass die tragischen Ereignisse in Paris allen helfen werden, zu begreifen, wer unsere wahren und tödlichen Feinde sind“, äußerte Berlusconi abschließend.

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    Silvio Berlusconi, Russland