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    Jazenjuks Partei will auch Abgeordnete bei Mobilmachung einberufen

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Die Fraktion der Partei „Volksfront“ des ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk will das Gesetz über die Teilmobilisierung auch für Parlamentsabgeordnete gelten lassen. Das Gesetz soll von der Werchowna Rada in allernächster Zeit angenommen werden.

    „Bei den Mobilisierungsgesetzen, die angenommen werden sollen, wird unsere Fraktion initiieren, dass ausnahmslos alle, einschließlich der Volksabgeordneten, nicht von der Mobilisierung befreit werden, sie müssen zusammen mit dem Volk ihren Staat mit der Waffe in der Hand verteidigen,“ äußerte Sergej Paschinski, Vorsitzender des Ausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung und stellvertretender Parteichef der „Volksfront“, am Dienstag in der Parlamentssitzung.

    2014 gab es in der Ukraine drei Mobilisierungswellen. Eine weitere Teilmobilisierung der Wehrdienstpflichtigen in der Ukraine soll im Jahr 2015 stattfinden und vor allem dazu dienen, Menschenverluste in den Landtruppen zu kompensieren.

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    Das gilt für Panzersoldaten, Artilleristen, Infanteristen, Nachrichtensoldaten und Mechaniker. Die ukrainische Staatsführung will dadurch eine Rotation unter den Militärkräften erreichen, die an der Sonderoperation im Donbass teilnehmen.

    Die erste Mobilisierungsetappe soll voraussichtlich am 20. Januar beginnen und 90 Tage dauern. Es ist geplant, 50.000 Soldaten einzuziehen. Die nächste Etappe soll schätzungsweise im April beginnen und 60 Tage dauern. Eine weitere zweimonatige Mobilisierung wird im Juni erwartet.

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