SNA Radio
    Bus-Beschuss bei Donezk

    Bus-Beschuss bei Donezk: Einschlag von Geschoss mit gerichteter Wirkung vermutet

    © Foto: Facebook / Vyacheslav Abroskin
    Politik
    Zum Kurzlink
    Entwicklung in Ostukraine (2318)
    0 122

    Der tödliche Bus-Zwischenfall am Dienstag im Gebiet Donezk ist nach vorläufigen Angaben durch ein Geschoss mit gerichteter Wirkung verursacht worden, wie die Menschenrechtsbeauftragte der „Donezker Volksrepublik“ (DVR), Darja Morosowa, am Donnerstag in Donezk sagte.

    Zwölf Insassen des Reisebusses, der auf der Route Donezk-Slatoustowka unterwegs war, sind ums Leben gekommen. 18 weitere wurden verletzt.

    Am Dienstag hatte das ukrainische Militär berichtet, dass am Kontrollpunkt beim Dorf Wolnochawa im Gebiet Donezk ein Bus beschossen worden sei, wobei 12 Fahrgäste getötet und 18 verletzt worden seien. Das Militär beschuldigte die Volkswehr an dem Vorfall. Die Führung der selbsterklärten „Volksrepublik Donezk“ wies die Anschuldigung zurück. Die Behörden der  DVR verwiesen unter anderem darauf, dass der genannte Ort außerhalb der Reichweite ihrer Artillerie liege.

    „Kiew hat die Absicht bekundet, ein Strafverfahren zu dem Fall einzuleiten. Die DVR hat schon ein Strafverfahren eingeleitet und will nun Ermittlungen dazu führen. Laut einem vorläufigen Gutachten handelt es sich um den Einschlag eines Geschosses mit gerichteter Wirkung“, so Morosowa.

    Die Generalstaatsanwaltschaft der DVR hatte am Mittwoch ein Strafverfahren zu dem Terroranschlag eingeleitet, der von bisher nicht identifizierten Personen verübt worden war.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Entwicklung in Ostukraine (2318)

    Zum Thema:

    Tödlicher Bus-Beschuss in Ostukraine: OSZE-Beobachter untersuchen vor Ort
    Bus-Beschuss bei Donezk: Uno verurteilt, OSZE äußert Mitgefühl – Ermittlung gefordert
    Ost-Ukraine: Rakete trifft Bus – zehn Tote
    Ost-Ukraine: Artilleriegeschoss trifft Bus - Zwei Tote, acht Verletzte
    Tags:
    Darja Morosowa, Ukraine