01:17 06 August 2020
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    Die Europäische Union beginnt eine neue Etappe des koordinierten Informationskrieges gegen Russland, wie Franz Klinzewitsch, erster Stellvertreter der Parlamentsfraktion „Geeintes Russland“ in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), am Donnerstag in Moskau sagte.

    Klinzewitsch nahm damit Stellung zu der Resolution des Europäischen Parlaments, in der die EU-Kommission darum gebeten wird, eine Strategie für "den Kampf gegen die russische Propaganda gegen die EU" auszuarbeiten.

    „Der Informationskrieg gegen Russland dauert weiter an. Nach allem zu urteilen, scheint ihnen dies nicht gut genug zu sein. Jetzt wird vorgeschlagen, die ‚Kriegshandlungen‘ im Rahmen der gesamten EU zu koordinieren und zu diesem Zweck eine entsprechende Strategie auszuarbeiten“, so Klinzewitsch.

    Der Abgeordnete schloss nicht aus, dass die EU-Länder dabei die Rollen verteilen werden.

    „Was die russischen Journalisten betrifft, so arbeiten sie plangemäß weiter. Es geschieht nichts Außerordentliches“, so Klinzewitsch. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Berichte russischer Fernsehsender über die jüngsten Terroranschläge in Frankreich und den Gedenkmarsch für die Terroropfer. Die russischen Medienvertreter hätten dabei ein Maximum an Mitgefühl und Anteilnahme gezeigt, so Klinzewitsch.

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    Tags:
    EU, Staatsduma, Franz Klinzewitsch, Russland