18:32 11 August 2020
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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Das griechische Linksbündnis Syriza, das nach der Parlamentswahl am 25. Januar die Regierungsbildung übernehmen kann, unterstützt die EU-Sanktionen gegen Russland, die es als bedrohlich für den Frieden und die Stabilität im europäischen Raum ansieht, nicht.

    „Die Sanktionspolitik der EU gegen Russland ist eine sehr schlechte Politik“, sagte Panagiotis Lafazanis, einer der Top-Vertreter der Syriza-Partei, am Montag in einem Gespräch mit RIA Novosti. Diese Politik schade den russisch-europäischen Beziehungen, dem Frieden und der Stabilität im europäischen Raum ernsthaft.

    „Wir sind mit der Verhängung der Russland-Sanktionen nicht einverstanden. Aus unserer Sicht verhelfen diese Sanktionen weder zu Frieden noch zu Stabilität“, betonte er. Syriza strebe gute Beziehungen mit Russland an.

    Im Falle einer linken Regierung werde diese sich darum bemühen, die Beziehungen mit Russland zu entwickeln und auf ein neues Niveau zu bringen, so der SYRIZA-Abgeordnete.

    Eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen würde sich sowohl für Griechenland und Russland als auch für ganz Europa und die Europäische Union insgesamt als nutzbringend erweisen, betonte der Linkspolitiker.

    Wegen Russlands Haltung in der Ukraine-Krise hatten die USA und die Europäische Union in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland verhängt. Russland konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln.

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