18:22 25 Januar 2020
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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Die EU-Länder sollten ihren Sanktionsdruck auf Russland nach Worten des britischen Außenministers Philip Hammond fortsetzen. „Die EU-Außenminister bekräftigten, dass Russland-Sanktionen bleiben sollen, solange Moskau zur Wiederherstellung von Frieden in der Ukraine nicht beiträgt“, erklärte Hammond am Montag.

    „Die EU soll diesen Kurs beibehalten“, sagte der Brite nach einer Sitzung des Rates der EU-Außenminister, die am Montag in Brüssel stattfand.

    Ende Juli 2014 hatten die EU und die USA ihre zuvor verhängten Sanktionen gegen einzelne ranghohe Personen in Russland auch auf ganze Sektoren der russischen Wirtschaft ausgeweitet. Als Antwort auf diese Einschränkungen verhängte Russland zum 7. August einen Importstopp für Lebensmittel aus der EU, den USA, Kanada, Australien und Norwegen. Unter das Embargo fielen unter anderem Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Meeresprodukte, Obst, Gemüse, Käse und einige andere Milcherzeugnisse sowie Nüsse.

    Moskau hatte zuvor mehrmals erklärt, dass Russland mit der Krise in der Ukraine nichts zu tun hat. Russland sei daran interessiert, dass das Nachbarland seine schwere politische und ökonomische Krise so schnell wie möglich überwinde. „Jegliche Anschuldigungen, dass sich Russland in die Ukraine-Krise einmischt, sind haltlos“, hieß es in Moskau.

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    EU, Philip Hammond, Russland, Ukraine