06:24 29 September 2020
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    Sanktionen gegen Russland (857)
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    Die EU ist laut EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini an einem Dialog mit Russland bei der Lösung von Problemen der globalen und der regionalen Krisen sowie im Kampf gegen den Terrorismus interessiert. Von einer Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Seiten könne allerdings vorerst keine Rede sein.

    „Wir haben vereinbart, unsere diplomatischen Bemühungen zu verstärken“, sagte Mogherini nach einer Sitzung der EU-Außenminister am Montag. „Erforderlich ist ein politischer Dialog zu globalen und regionalen Fragen wie Syrien, Atomverhandlungen mit dem Iran, der Nahostprozess, die regionalen Herausforderungen in Afghanistan und in Libyen sowie globale Herausforderungen wie Klimaveränderung und Antiterrorkampf“, betonte sie.

    Die EU „ist an einem politischen Dialog mit Russland zu diesen Themenbereichen interessiert“.

    Darüber hinaus habe die EU vor, Perspektiven einer Fortsetzung des Dialogs mit Russland zum Thema Energiewirtschaft und über das Zusammenwirken zwischen der Bevölkerung Russlands und der EU, fügte sie hinzu, ohne den letzteren Punkt erläutert zu haben. 

    „Eine Normalisierung der Beziehungen gibt es nicht. Es gibt keinesfalls eine Rückkehr zum üblichen Alltag. Wir erörtern, wie unsere Instrumente zusätzlich zu der Politik, die wie bisher verfolgt haben, besser genutzt werden könnten“, sagte Mogherini.

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