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    Waffendeals mit Iran? - Russlands Verteidigungsminister Schoigu in Teheran

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    Politik
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    Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu ist am Montagabend zu einem offiziellen Besuch in Teheran eingetroffen.

    Er wird mit seinem Amtskollegen Brigadegeneral Hossein Dehqan verhandeln. Erörtert werden aktuelle Fragen der globalen und der regionalen Sicherheit sowie eine Intensivierung der militärischen und der militärtechnischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern, teilte der offizielle Sprecher des Ministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, mit.

    Geplant ist die Unterzeichnung eines Regierungsabkommens über die bilaterale militärische Zusammenarbeit.

    Im September 2010 hatte der damalige Präsident Dmitri Medwedew ein Dekret über die Umsetzung der Resolution des Uno-Sicherheitsrates vom 9. Juni 2010 unterzeichnet, das 
    ernsthafte Einschränkungen für den Verkauf von Waffen und Militärtechnik an den Iran vorsah.

    Der Grund für die Sanktionen war das iranische Atomprogramm.

    Experten verweisen darauf, dass der Iran, um eine militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland wiederaufnehmen zu können, seine 2011 beim Schiedsgericht in Genf eingereichte Klage in Höhe von vier Milliarden Dollar gegen das russische Waffenhandelsunternehmen Rosoboronexport zurückziehen soll. Die Klage galt der von Russland verweigerten Lieferung von S-300-Raketensystemen an den Iran.

    Darüber hinaus müsste Russland auf diplomatischer Ebene zur Beilegung des iranischen Atomproblems beitragen, so die Experten.

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    Tags:
    S-300, Uno, Hossein Dehghan, Dmitri Medwedew, Igor Konaschenkow, Sergej Schoigu, Iran