15:48 22 November 2019
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    Tote und Verletzte bei Granateneinschlag in Bushaltestelle

    Donezk: Tote und Verletzte bei Granateneinschlag in Bushaltestelle

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    Rund 20 Zivilisten sind am Donnerstag in der umkämpften ostukrainischen Industriestadt Donezk zum Teil tödlich verletzt worden. Die Menschen standen an einer Bushaltestelle, die von einem Geschoss getroffen wurde, wie der russische Nachrichtensender „Rossija 24“ berichtet. Örtliche Behörden sprechen von mindestens neun Todesopfern.

    Rund 20 Zivilisten sind am Donnerstag in der umkämpften ostukrainischen Industriestadt Donezk zum Teil tödlich verletzt worden. Die Menschen standen an einer Bushaltestelle, die von einem Geschoss getroffen wurde, wie der russische  Nachrichtensender „Rossija 24“ berichtet. Örtliche Behörden sprechen von mindestens neun Todesopfern.

    Mehr als 20 Opfer, größtenteils ältere Menschen, seien ins Krankenhaus gebracht worden, berichtete ein Korrespondent  des Senders vor Ort. Die Behörden der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“  informierten, dass bei dem Granateneinschlag im Stadtteil Leninski neun Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden seien. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur RIA Novosti von einem Angriff der ukrainischen Artillerie auf dieses Stadtviertel berichtet. Augenzeugen teilten der "Donezker Nachrichtenagentur" jedoch mit, dass die Bushaltestelle vermutlich aus Mörsern beschossen worden sei. Insgesamt fünf Schüsse seien abgegeben worden.

    Die Gefechte um Donezk waren am 9. Januar, rund vier Wochen nach dem Waffenstillstandsabkommen zwischen Militär und Volksmilizen, wieder eskaliert. Am Dienstag vergangener Woche kamen zwölf Zivilisten bei einem Bus-Beschuss südwestlich von Donezk ums Leben, weitere 18 wurden verletzt. Die ukrainischen Behörden beschuldigten die Volksmilizen, den Bus mit einer Rakete getroffen zu haben. Die Milizen wiesen die Vorwürfe zurück. Kurz danach teilte der Fahrer des betroffenen Busses, Sergej Tscherenko, mit, dass die Insassen nicht durch Beschuss, sondern durch die Explosion einer Mine in der Nähe des Busses getötet worden seien.

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