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12:49 18 August 2019
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    Beschuss von Mariupol

    OSZE-Mission zu Beschuss von Mariupol: Raketen kamen aus Norden und Nordosten

    © REUTERS / Stringer
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    Entwicklung in Ostukraine (2318)
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    Die OSZE-Mission im Donbass ist zu dem Schluss gelangt, dass die Stadt Mariupol aus nordöstlich und östlich gelegenen Gebieten, etwa 400 Meter von Stellungen des ukrainischen Militärs entfernt, beschossen worden war.

    Das geht aus einem an Samstag veröffentlichten Bericht der OSZE-Beobachtermission hervor.

    Laut der OSZE-Mission hat eine vorläufige Untersuchung von Einschlaglöchern ergeben, dass mit "Grad“- und „Uran“-Raketensystemen gefeuert worden war.   

    Die Mitglieder der Mission haben insgesamt 19 Raketeneinschläge registriert und zahlreiche Schäden an Gebäuden festgestellt.

    „Der Beschuss war im Raum der Olimpijskaja-Straße, 8,5 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums und 400 Meter von einem Kontrollposten des ukrainischen Militärs, erfolgt“, heißt es in dem Bericht.

    Die ukrainischen Militärkräfte hatten am 18. Januar den Beschuss von Donezk verstärkt. Kiew gab offiziell bekannt, dass am Flughafen Donezk eine massive Sonderoperation durchgeführt wird. Bei den Feuerangriffen wurden Wohnhäuser, Versorgungsleitungen und Infrastrukturobjekte beschädigt. Am 22. Januar schlug an einer Obus-Haltestelle in Donezk eine Granate ein. Acht Menschen kamen dabei ums Leben.

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    Tags:
    OSZE, Ukraine, Mariupol