01:51 15 Dezember 2019
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    Deutsche Experten für Freihandelszone mit Russland

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    © Sputnik / Sergej Gunejew
    Politik
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    Deutsche Wirtschaftsexperten befürworten laut einheimischen Medienberichten die Schaffung eines gemeinsamen Handelsraums mit Russland.

    Wie der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, am Samstag dem Sender NDR-Info sagte, ist ein gemeinsamer Wirtschaftsraum „wirtschaftspolitisch absolut sinnvoll“. 

    Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, sagte in einem Interview für die "Passauer Neue Presse", Gespräche über Möglichkeiten und Gestaltung eines gemeinsamen Handelsraums zwischen der EU und der Eurasischen Union könnten "eine Brücke" für einen Ausweg aus der Ukraine-Krise sein.

    Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hält die Schaffung einer Freihandelszone mit Russland für möglich. Wie er am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos sagte, könnten Verhandlungen darüber nach Beendigung des Ukraine-Konflikts aufgenommen werden.

    Der Vertrag über die Schaffung der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) wurde am 29. Mai 2014 unterzeichnet und trat am 1. Januar 2015 in Kraft. Dem Wirtschaftsbündnis gehören Russland, Kasachstan, Weißrussland und Armenien an. Wie der russische Präsident Wladimir Putin am 23. Dezember 2014 sagte, ist ein Dokument über den Beitritt Kirgistans zur EAWU unterzeichnet worden.

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    Tags:
    Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU), Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Martin Wansleben, Eckhard Cordes, Sigmar Gabriel