01:05 15 Dezember 2019
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    Moskau: Westen setzt in Ukraine-Krise auf Propaganda statt auf Beilegung

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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Vor dem Hintergrund der Eskalation des Ukraine-Konfliktes hat das russische Außenministerium die westlichen Staaten beschuldigt, „zynisch Fakten zu manipulieren“ statt ernsthaft nach einer Dauerlösung zu suchen.

    Statt zum Absturz des malaysischen Passagierflugzeugs, zum Massenmord in Odessa oder zu dem barbarischen Angriff auf das Zentrum von  Donezk „ernstharft zu ermitteln“, setze der Westen auf „hysterische Propaganda, um den Milizen die ganze Schuld zuzuschieben und Kiew reinzuwaschen“. Weder Washington noch Brüssel haben von der ukrainischen Regierung ein Ende der Feuerangriffe auf Städte und Ortschaften von Donbass gefordert, kritisierte das russische Außenministerium. Im Gegenteil rechtfertige der Westen „diese Verbrechen, durch die Senioren, Frauen und Kinder sterben, zynisch als Umsetzung des Selbstverteidigungsrechtes.“

    Auch schweige der Westen über die Blockade, die Kiew gegen die südöstlichen Regionen der Ukraine verhängt hat, obwohl die „Ärzte ohne Grenzen“ und andere Nichtregierungsorganisationen, aber auch UN-Hilfswerke vor einer humanitären Katastrophe warnen. Das Moskauer Außenamt machte sich in seinem Statement für Verhandlungen zwischen Kiew und den abtrünnigen Volksrepubliken „Donezk“ und „Lugansk“ stark. Dies wäre der einzige Weg, die tiefe Staatskrise in der Ukraine zu bewältigen.

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    Lugansk, Donezk, Ukraine, Odessa