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08:02 15 Oktober 2019
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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow

    Lawrow: Nato lebt noch immer von Stereotypen aus Kaltem Krieg

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    Die Nato ist für den russischen Außenminister Sergej Lawrow ein Überbleibsel des Kalten Krieges und nicht in der Lage, die Stereotypen aus jener Zeit loszuwerden.

    Die Nato ist für den russischen Außenminister Sergej Lawrow ein Überbleibsel des Kalten Krieges und nicht in der Lage, die Stereotypen aus jener Zeit loszuwerden.

    „Der blitzschnelle Wechsel der Nato zur Konfrontationsrhetorik, der Abbau der Zusammenarbeit mit Russland und die Aufstockung der militärischen Präsenz an den russischen Grenzen führen vor Augen, dass das Bündnis unfähig ist, die Stereotypen des Kalten Krieges zu überwinden“, sagte Lawrow in einem Interview für eine serbische Zeitschrift. „In ihrer jetzigen Form ist die Nato leider ein Rudiment der vergangenen Epoche.“

    In der Ukraine-Krise hat die Nato bei ihrem Gipfel im September die Bildung einer neuen schnellen Eingreiftruppe in Osteuropa beschlossen. Zudem verstärkte das Bündnis die Luft-Patrouillen über dem Baltikum, stationierte im Baltikum zusätzliche Jagdflugzeuge und schickte Schiffe in die Ostsee und ins Mittelmeer. Darüber hinaus plant die Nato neue Militärstützpunkte und eine Truppenaufstockung in Osteuropa.

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