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    Krisenstimmung in Russlands Wirtschaft (146)
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    Als größte Bedrohungen für Russland sehen die Bürger des Landes die wirtschaftliche Instabilität, eine Einbeziehung Russlands in den bewaffneten Konflikt in der Ukraine und eine eventuelle Verstärkung der politischen Abhängigkeit von den USA, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM ergibt.

    Aus der Sicht von 57 Prozent der Befragten stellt die wirtschaftliche Instabilität die größte Gefahr für Russland dar. 2013 waren 46 Prozent dieser Ansicht.  
    30 Prozent der Befragten sind darüber besorgt, dass Russland in den bewaffneten Konflikt in der Ukraine hineingezogen werden könnte.

    25 Prozent der Teilnehmer befürchten eine zunehmende Arbeitslosigkeit und weitere 21 Prozent eine Zuspitzung ethnischer Konflikte.

    Rund ein Drittel der Befragten (29 Prozent) äußerten sich besorgt über eine eventuelle Einbeziehung Russlands in den Konflikt zwischen den USA und muslimischen Staaten, in erster Linie dem Irak und Syrien. Im Jahr 2013 waren es 18 Prozent gewesen.

    Von 12 Prozent im Jahr 2013 auf 19 Prozent aktuell stieg die Zahl derjenigen, die eine Zunahme der politischen Abhängigkeit von den USA als mögliche Bedrohung ansehen.

    An der Umfrage, die am Mittwoch in der Agentur Rossiya Segodnya vorgestellt wurde, nahmen 1600 Personen in 130 Orten von 46 russischen Regionen teil.

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    WZIOM, USA