19:32 24 Oktober 2020
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    Nach umstrittenen Erklärungen aus Kiew und Warschau warnt Russlands Präsident davor, die Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg zu verzerren.

    „Einige unserer Opponenten haben es aus politischen Ambitionen bis zu absurden und sogar beschämenden Erklärungen getrieben, um Russland zurückzudrängen und letztendlich die Geschichte zu verdrehen“, sagte Putin am Donnerstag bei einem Treffen mit russischen Gouverneuren bei Moskau. „Wir müssen diesem Strom von frechen Lügen, Fälschungen, Unterstellungen und Verdrehungen historischer Fakten widerstehen.“ Putin rief die Gouverneure auf, eine entsprechende Arbeit unter Beteiligung von kompetenten Forschern, Experten und gesellschaftlichen und jugendlichen Organisationen zu organisieren.

    Der polnische Außenminister Grzegorz Schetyna hatte im Vorfeld des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz-Birkenau geäußert, dass es nicht die sowjetischen Truppen, sondern ukrainische Soldaten gewesen seien, die das berüchtigtste deutsche Vernichtungslager der NS-Zeit befreiten. Davor hatte der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk das Vorrücken der sowjetischen Armee nach dem Westen im Zweiten Weltkrieg als „Invasion“ bezeichnet. „Wir können uns alle sehr gut an die sowjetische Invasion in der Ukraine und in Deutschland erinnern“, sagte Jazenjuk bei einem Besuch in Berlin.

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    Wladimir Putin, Arsseni Jazenjuk, Grzegorz Schetyna, Russland, UdSSR