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    Menschenrechtler: Viele Opfer durch Einsatz von „nicht-selektiven“ Waffen durch Kiew

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    Die ukrainischen Sicherheitskräfte setzen „nicht-selektive“ Waffen im Donbass ein, nämlich Raketenwerfer Grad, die zahlreiche zivile Opfer verursachen, wie Julia Gorbunova von Human Rights Watch (HRW) am Donnerstag mitteilte.

    Die HRW-Untersuchungen der letzten Monate galten nach ihren Worten zum Großteil dem Einsatz von „nicht-selektiven“ Waffen in der Ostukraine. Es handle sich um Waffen,  deren Einsatz in dicht besiedelten Orten verboten sei, sowie um solche, die unter ein generelles Verbot fallen — wie etwa Streubomben, sagte die Forscherin der Menschenrechtsorganisation bei einer Pressekonferenz.

    Die Situation sei nach wie vor recht angespannt, fügte sie an.

    „Die ukrainischen Regierungstruppen setzen sicherlich ‚nicht-selektive‘ Waffen, darunter auch Raketenwerfer Grad ein, wodurch eine gewaltige Zahl von friedlichen Einwohnern ums Leben kommt“, betonte Gorbunova.

    Gleichzeitig machte Gorbunova die ostukrainische Miliz dafür verantwortlich, dass sie „ihre Militärobjekte in Orten stationiere, die dicht besiedelt sind. „Dadurch kommen sehr viele Menschen durch Gegenfeuer ums Leben“, so die Menschenrechtlerin.

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    Tags:
    Grad-Mehrfachraketenwerfer, Human Rights Watch (HRW), Julia Gorbunowa, Donbass, Ukraine