SNA Radio
    Tu-95MS-Kampfjet

    Nach Nordatlantikflug russischer Bomber: Botschafter ins britische Außenamt zitiert

    © Sputnik . O.Grachev
    Politik
    Zum Kurzlink
    0 1309

    Der jüngste Flug von russischen Kampfmaschinen über dem Ärmelkanal ist in Übereinstimmung mit den internationalen Normen verlaufen und darf laut Russlands Botschafter in Großbritannien, Alexander Jakowenko, nicht als Bedrohung beziehungsweise Destabilisierung betrachtet werden.

    Der Diplomat war am Donnerstag im Zusammenhang mit dem Nordatlantik-Flug  von zwei strategischen Bombenflugzeugen ins britische Außenministerium zitiert worden. 

    „Die britische Seite äußerte ihre Besorgnis darüber, dass der Flug der Kampfmaschinen angeblich den zivilen Flugverkehr im Raum der Britischen Inseln gestört habe“, teilte die russische Botschaft mit. 

    „Botschafter Alexander Jakowenko erklärte seinerseits, die Besorgnis der britischen Seite sei nicht verständlich, da die beiden Kampfmaschinen einen regulären Patrouillenflug über dem Atlantischen Ozean unternommen haben. Dieser Flug, wie auch alle regulären Flüge der russischen Militärflugzeuge, erfolgte in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Normen, ohne Verletzung des Luftraums anderer Länder und kann deshalb nicht als Bedrohung, Destabilisierung oder Störung bewertet werden.“ 

    Zwei strategische Bombenflugzeuge hatten  in Begleitung von Abfangjägern in einem 19-stündigen Flug den Nordatlantik überquert.
    Wie der Pressesprecher der russischen Luftstreitkräfte, Oberst Igor Klimow, am Donnerstag mitteilte, wurden die russischen Kampfmaschinen an einigen Abschnitten von Typhoon der britischen Luftwaffe, norwegischen F16 und französischen Mirage-Kampfjets begleitet.

    • Die Bombenflugzeuge mussten zweimal in der Luft nachtanken.

    Zum Thema:

    Russische Bomber versetzen japanische Luftwaffe in Alarm
    Russland schickt mehr Bomber zu Patrouillen in Arktis
    Russische Bomber trainieren Flüge über Nordeuropa
    Tags:
    F-16, Mirage-Kampfjet, Tu-95MS, Alexander Jakowenko, Nordatlantik
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren