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    Premier Orbán: Westliche Russland-Sanktionen widersprechen Interessen Ungarns

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    Die westlichen Sanktionen gegen Russland stehen Ungarns Premier Viktor Orbán zufolge im Widerspruch zu den Interessen seines Landes: Er will eine Gas-Vereinbarung mit Russland.

    Ungarn ist „keine Brücke in den Beziehungen zwischen dem Osten und dem Westen“, zitiert Bloomberg am Freitag den ungarischen Top-Politiker.

    Nach seinen Worten will er während des Ungarn-Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin „eine Gas-Vereinbarung mit Russland schließen“.

    Bereits früher hatte er geäußert, die USA setzen Ungarn wegen der Energiekooperation seines Landes mit Russland, und zwar bei der Umsetzung des South-Stream-Projekts, unter Druck.

    Putin wird am 17. Februar in Budapest erwartet. Es handelt sich dabei um die erste Auslandsreise des russischen Staatschefs in diesem Jahr. Sie gilt als Gegenbesuch, denn Orbán hat im Januar 2014 in Moskau geweilt.

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