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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Ein Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe hat am Samstag in Weißrusslands Hauptstadt Minsk begonnen.

    Davor waren am gleichen Tag in Minsk die bevollmächtigten Vertreter der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, Denis Puschilin bzw. Wladislaw Dejnego, der ehemalige ukrainische Präsident Leonid Kutschma als Vertreter Kiews wie auch die Sonderbeauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Heidi Tagliavini, und der russische Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, eingetroffen.

    Alexander Sachartschenko, Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, hält es laut seiner Sprecherin für sinnlos, nach Minsk zu reisen, bevor die ukrainischen Truppen ihren Beschuss von Städten im Donbass nicht eingestellt haben.

    „Momentan sind alle Handlungen der Milizen eigentlich nur darauf gerichtet, die Feuernester der ukrainischen Artillerie zu zerstören“, sagte die Specherin zu RIA Novosti. „Solange der Beschuss andauert, hat eine Reise von Sachartschenko nach Minsk keinen Sinn“.

    Wie der ukrainische Außenamtssprecher Jewgeni Perebijnis am Samstagvormittag im TV-Sender „112 Ukraina“ sagte, ist die Ukraine „zu einem sachlichen Gespräch bereit und auf konkrete Resultate, nämlich den Waffenstillstand, Beginn des Rückzugs der schweren Geschütze und Gefangenenaustausch, eingestellt“.

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    Tags:
    OSZE, Leonid Kutschma, Alexander Sachartschenko, Ukraine, Weißrussland