19:04 15 Dezember 2018
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    Donezker Volkswehr sagt Offensive auf Mariupol ab

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    Die ostukrainischen Milzen werden trotz ihrer früheren Ankündigung vorerst keine Offensive auf die Hafenstadt Mariupol an der Küste des Asowschen Meeres beginnen, wie Denis Puschilin, Beauftragter der nicht anerkannten „Donezker Volksrepublik“ für die Friedensgespräche mit Kiew, mitteilte. Ihm zufolge wollen die Milizen zivile Opfer vermeiden.

    „Laut Aufklärungsangaben sind dort weite Gebiete, Fabriken und wichtige Infrastrukturen vermint. Deshalb würde eine jede Offensive auf Mariupol der zivilen Bevölkerung schaden“, sagte Puschilin am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Moskau. „Aus diesem Grund ist für die nächste Zeit keine Offensive geplant.“ Dennoch würden die Milizen reagieren, sollte das ukrainische Militär zu Provokationen greifen, sagte Puschilin.

    Der Donezker Republikchef Alexander Sachartschenko hatte am 24. Januar eine Offensive auf Mariupol befohlen. Kurz davor waren in der Hafenstadt Dutzende Menschen durch einen Beschuss getötet worden. Das ukrainische Militär und die Milizen schoben sich gegenseitig die Schuld zu.

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    Alexander Sachartschenko, Denis Puschilin, Mariupol