20:05 28 März 2020
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    Beilegung der Ukraine-Krise (337)
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    Der Sicherheitsausschuss des ungarischen Parlaments hat am Dienstag die Lage der ungarischen Minderheit in der Ukraine erörtert, deren Vertreter nicht proportional zu ihrer zahlenmäßigen Stärke in die Streitkräfte der Ukraine einberufen werden, wie das englischsprachige Bulletin Hungary Matters am Mittwoch mitteilt.

    Das Bulletin nimmt Bezug auf die Äußerung der stellvertretenden Ausschuss-Vorsitzenden von der oppositionellen liberal-grünen Partei LMP, Bernadett Szel, dass Ungarn seine Landsleute in der Ukraine in Schutz nehmen müsse. Ungarn müsse bereit sein, seine in der Ukraine lebenden Landsleute aufzunehmen, so Szel.

    Laut dem sozialistischen Vorsitzenden des Sicherheitsausschusses, Zsolt Molnar, werden in dem Ukraine-Konflikt immer mehr Zivilisten getötet.  Molnar hat auch dazu aufgerufen, zu verhindern, dass in die ukrainische Armee mehr Ungarn eingezogen werden, als die zahlenmäßige Stärke der ungarischen Gemeinde — etwa 200 000 Menschen – es gestattet.

    Dem Abgeordneten von der nationalistischen Jobbik-Partei Adam Mirkocki zufolge „muss die Regierung Ungarns damit aufhören, sich um die territoriale Integrität der Ukraine zu kümmern“. „Die Ukraine wird nie mehr so sein wie früher“, zitiert das Bulletin den Abgeordneten. Ungarn sollte der Ukraine nicht erlauben, Madjaren zum Militär einzuberufen, andernfalls könnte Ungarn die Ukraine mit dem Stopp des Gasexports unter Druck setzen, so Mirkocki.

    An der Sitzung, die hinter verschlossenen Türen stattfand, nahmen leitende Mitarbeiter der Staatsorgane Ungarns, darunter Polizeipräsident Karoly Papp, teil.

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