18:37 20 September 2017
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    Ashton Carter

    Kommender Pentagon-Chef für mehr Druck auf Russland

    © REUTERS/ Jonathan Ernst
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    Druck auf Russland muss ein Eckpfeiler der US-Strategie bleiben, wie Obamas Verteidigungsminister-Kandidat Ashton Carter am Mittwoch sagte.

    „Der wirtschaftliche und politische Druck auf Russland muss im Zentrum unserer Bemühungen stehen“, äußerte Carter am Mittwoch bei einer Anhörung im US-Kongress zu seiner Kandidatur für das Amt des US-Verteidigungsministers.

    „Eine kritisch wichtige Rolle“ komme dabei Europa zu, fügte er an. 

    Zudem sprach sich Carter für eine Steigerung der Militärausgaben der Nato-Mitgliedsländer aus, damit sie ihren Verpflichtungen im Rahmen des Verteidigungsbündnisses nachkommen.

    „Sie müssen für ihre Selbstverteidigung mehr ausgeben, denn es handelt sich dabei auch um unsere Verteidigung“, betonte er.

    Zuvor hatte Carter für Waffenlieferungen an die Ukraine plädiert: „Ich neige zu der Auffassung, dass es notwendig ist, ihnen Waffen zu liefern.“

    Der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, hatte am Mittwoch in seiner Stellungnahme gesagt, solche Entscheidungen treffe der US-Präsident, der „den Meinungen von Mitgliedern seines Teams für nationale Sicherheit Rechnung trägt“. Die USA „erweisen Kiew bereits erhebliche militärische Hilfe“. Gemeint waren sogenannte „nicht tödliche“ Militärgüter.

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    Tags:
    NATO, Ashton Carter, Josh Earnest, USA, Russland, Ukraine
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