13:00 26 September 2017
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    Krim-Beitritt zu Russland

    Staatsduma-Chef: Westen soll Krim-Beitritt nicht als Anlass zur Konfrontation nutzen

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    Der Westen soll die russische Halbinsel Krim laut dem Staatsduma-Chef Sergej Naryschkin nicht als einen Anlass für Konfrontation missbrauchen. Er mussin den Einwohnern der Halbinsel Menschen sehen, die ihre Zukunft selbst bestimmen können.

    In seinem Diskussionsbeitrag bei der internationalen Konferenz in der Krim-Stadt Jalta sagte der Vorsitzende des russischen Unterhauses: „Die Versuche, Millionen von Menschen aus politischen Motiven zu diskriminieren, ist ein Weg in Nichts. Damit werden nicht nur der Buchstabe und der Geist des Völkerrechts, sondern auch Europas Ideale verletzt.“

    Naryschkin nimmt an der internationalen Konferenz „Jalta 1945: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ teil.

    Russlands Außenministerium hatte mehrmals betont, dass die Einwohner der Krim auf demokratischem Wege und in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und der Uno-Charta für eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt haben. Dieser Beschluss sei eine Realität, der man Rechnung tragen muss. Trotz der Referendumsergebnisse im März 2014 auf der Krim und in Sewastopol betrachtet Kiew diese weiterhin als seine Territorien.

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    Tags:
    Jalta Konferenz, Sergej Naryschkin, Krim
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