02:15 26 September 2017
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    Председатель Госдумы РФ С.Нарышкин выступил на международной конференции Ялта 1945: прошлое, настоящее, будущее

    Duma-Chef Naryschkin: Westen ignoriert Sicherheitsinitiativen Russlands

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    Politik
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    Laut dem Vorsitzenden der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Sergej Naryschkin, hat Russland lange vor der Ausbruch der Krise in der Ukraine auf die Notwendigkeit einer Erneuerung des globalen Sicherheitssystems verwiesen.

    „Russland hat lange vor der ukrainischen Krise von der Notwendigkeit gesprochen, das globale Sicherheitssystem, darunter im europäischen Raum, zu erneuern“, sagte Naryschkin am Donnerstag in Jalta in einer Plenarsitzung der internationalen Konferenz „Jalta 1945: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“.

    Der Dumachef verwies in diesem Zusammenhang auf die Bedrohungen durch den Aufbau eines Raketenschildes in Europa durch die USA und  durch die Nato-Erweiterung sowie auf etliche militärische Interventionen der USA in Umgehung des UN-Sicherheitsrats. „…Unsere Kollegen im Ausland haben die zeitgerechten Initiativen Russlands absichtlich überhört und es abgelehnt, eine Optimierung der gemeinsamen Sicherheitsinstitute auch nur zu erwägen“, so Naryschkin. Ihm zufolge wurde damit „der Nährboden für Maidan“ in der Ukraine geschaffen.

    „…Russland ist immer für die Aufrechterhaltung und Festigung der systembildenden Rolle der Organisation der Vereinten Nationen und ihres Sicherheitsrates aufgetreten. Denn wir bewahren die Lehren aus den  beiden globalen Kriegen des vergangenen Jahrhunderts in unserem Gedächtnis und haben uns die positiven Erfahrungen aus der damaligen internationalen Politik, einschließlich der Ergebnisse der Jalta-Konferenz 1945, angeeignet“, so Naryschkin.

    Er äußerte sein Befremden darüber, dass etliche internationale Organisationen, darunter ihre parlamentarischen Strukturen, „die ihre Wähler schützen und für Frieden und Sicherheit sorgen müssen“, nicht desgleichen getan haben. „Die jüngste Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates hat ein weiteres Beispiel dafür geliefert“, so der Dumachef.

    Bei der Jalta-Konferenz 1945 sei das Interesse an einem Dialog und die Fähigkeit gezeigt worden, diesen Dialog zu führen, so Narysckin. „Trotz der Verschiedenheit von politischen Ansichten und der Konkurrenz zwischen nationalen Aufgaben waren sie (die Konferenzteilnehmer) darum bemüht, zu Einvernehmen bei Schlüsselfragen zu gelangen und sich über andere Fragen zu einigen, was letztlich ein für alle annehmbares Ergebnis gebracht hat… Damals — vor 70 Jahren – konnten sich die Völker zu der Anti-Hitler-Koalition zusammenschließen, um dem Aggressor Einhalt zu gebieten und dauerfrieden Frieden zu garantieren“, betonte Naryschkin.

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    UN-Sicherheitsrat, Russland
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