14:52 23 September 2017
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    Mehrfachraketenwerfersystem Uragan

    Moskau über Einsatz verheerender Waffen im Donbass besorgt

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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Moskau ist darüber besorgt, dass die ukrainischen Militärs einen Krieg unter Anwendung schrecklicher Waffenarten führen, die den Massenvernichtungswaffen nahe kommen, wie der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Donnerstag in Moskau sagte.

    „Wir sind wie viele internationale Organisationen auch zunehmend darüber besorgt, dass die ukrainischen Militärkräfte immer öfter Methoden der Kriegsführung unter Einsatz verheerender Waffenarten anwenden, die ihrer Wirkung nach den Massenvernichtungswaffen ähnlich sind. Einige Beweise dafür liegen schon der speziellen OSZE-Beobachtermission vor“, sagte der russische Diplomat.

    Aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der OSZE-Beobachtermission geht hervor, dass der Ort Komsomolskoje im Donbass mit „Uragan“-Raketensystemen aus südwestlicher Richtung beschossen wurde. Es seien unter anderem Streugeschosse zum Einsatz gekommen, heißt es.

    "Die Beobachter haben neun Trichter von mutmaßlichen 220-mm-Raketen untersucht, die vermutlich mit einem Uragan-System abgefeuert worden waren. Eine Analyse ergab, dass der Beschuss aus südwestlicher Richtung erfolgte. Die Beobachter haben unter den Raketensplittern Geschossteile gesehen, die vom Einsatz von Schützen-Streugeschossen zeugen“, heißt es in dem Dokument.

    Aus der Karte der „Sonderoperation“, die der ukrainische Sicherheitsrat (SNBO) auf seiner Webseite regelmäßig erneuert, sei ersichtlich, dass sich Stellungen der Kiew-treuen Kräfte höchstwahrscheinlich südwestlich von Komsomolskoje befinden. Die Entfernung zu den Stellungen sei geringer, als die maximale Reichweite der Uragan-Systeme, heißt es.

    Themen:
    Situation in der Ostukraine (346)
    Tags:
    Waffen, Uragan-System, OSZE, Nationaler Sicherheitsrat der Ukraine (SNBO), Alexander Lukaschewitsch, Russland, Ukraine, Donbass
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