07:31 01 Dezember 2020
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    Die 51. Münchner Sicherheitskonferenz (32)
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    Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat am Freitag laut der Zeitung „Hürriyet“ seine geplante Teilnahme an der 51. Münchner Sicherheitskonferenz abgesagt, nachdem die Veranstalter im letzten Moment mitgeteilt hatten, Vertreter Israels seien zur Konferenz eingeladen.

    Wie Cavusoglu am selben Tag in einer Pressekonferenz in der türkischen Botschaft in Berlin sagte, wird sich diese Entscheidung nicht auf die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland auswirken.

    Die Entscheidung solle nicht als Affront gegenüber Deutschland gewertet werden, betonte der Minister. „Unsere Beziehungen mit Deutschland beschränken sich nicht auf die Münchner Konferenz und diese ist kein Hauptthema unserer bilateralen Beziehungen. Das ist eine internationale Veranstaltung“, so der Minister.

    Die Beziehungen zwischen den beiden früheren Verbündeten Türkei und Israel sind seit Jahren angespannt. Die Hauptursache dafür ist die Palästinenserfrage. Nach dem Tod von zehn türkischen Aktivisten 2010 beim gewaltsamen Abfangen eines israelischen Schiffskonvois mit Hilfslieferungen für Gaza durch israelisches Militär wies die Türkei den israelischen Botschafter aus und reduzierte die Beziehungen auf ein Minimum.

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    Münchner Sicherheitskonferenz 2015, Mevlüt Cavusoglu, Deutschland, Türkei