Widgets Magazine
15:50 14 Oktober 2019
SNA Radio
    Ukrainischer Soldat in Debalzewo

    Kiew bestreitet: Versorgungsweg zu eingeschlossenen Truppen nicht gekappt

    © REUTERS / Gleb Garanich
    Politik
    Zum Kurzlink
    Situation in der Ostukraine (346)
    0 735
    Abonnieren

    Das ukrainische Militär hat die Information, dass die strategisch wichtige Versorgungsroute zu den Truppen im „Debalzewo-Kessel“ unter Kontrolle der Donezker Milizen sei, als falsch zurückgewiesen. Ein Militärsprecher attestierte den Milizen „Wunschdenken“.

    Die Volksmilizen der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik hatten am Montagmorgen nach eigenen Angaben die Autostraße zwischen Artjomowsk und Debalzewo und damit die einzige Versorgungsroute für die eingeschlossenen ukrainischen Regierungstruppen unter ihre Kontrolle gebracht.

    „Das ist ein erneuter Versuch, Gewünschtes als Verwirklichtes zu präsentieren“, sagte Alexander Motusjanyk, Pressesprecher der ukrainischen Militäroperation im Osten des Landes, zur Nachrichtenagentur RIA Novosti. Alle Attacken der Milizen seien abgewehrt worden. „Die gesamte Technik wurde vernichtet.“

    Debalzewo, knapp 50 nordöstlich von Donezk, ist einer der größten Eisenbahn-Knotenpunkte der Ukraine. Im Juli hat das ukrainische Militär Debalzewo und umliegende Dörfer erobert und dort 7000 bis 10.000 Soldaten konzentriert, vermutlich um die Gegend als ein Aufmarschgebiet für eine Offensive gegen die Milizen zu nutzen. Anfang Februar nahmen die Milizen die ukrainischen Truppen in Debalzewo in die Zange.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Situation in der Ostukraine (346)

    Zum Thema:

    Milizen vermuten ausländische Söldner im „Debalzewo-Kessel“
    Evakuierung von Debalzewo erfolgte unter Dauerbeschuss - Behörde
    Donezker Volkswehr-Milizen schleppen einen T-72-Panzer bei Debalzewo ab
    Kämpfe im Donbass: Waffenruhe in Debalzewo in Kraft
    Tags:
    Alexander Motusjanyk, Donezk, Debalzewe, Ukraine