16:44 15 August 2020
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    Situation in der Ostukraine (346)
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    Nach der Einigung beim Ukraine-Gipfel in Minsk hat sich die Volkswehr der selbsterklärten Donezker Volksrepublik am Donnerstag bereit erklärt, das Feuer im Raum Debalzewo einzustellen und die eingeschlossenen ukrainischen Truppen aus dem Kessel herauszulassen - aber unter der Bedingung, dass die Soldaten die Waffen niederlegen.

    „Uns ist bekannt, dass die Einheiten in Debalzewo durchaus desorganisiert sind. Die Menschen sind niedergeschlagen und wollen nur eins, dass das so schnell wie nur möglich zu Ende ist“, sagte der stellvertretende Stabschef der Volkswehr, Eduard Bassurin, am Donnerstag. Auch wenn der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko es bestreite, seien zwischen 6000 und 8000 ukrainische Soldaten im Raum Debalzewo eingekesselt und haben am Donnerstag immer wieder versucht, aus dem Kessel auszubrechen. „Um ihre Leben zu retten, sind wir bereit, ihnen sofort ein Entkommen aus dem Debalzewo-Kessel zu organisieren. Sie mögen ihre Waffen lassen und gehen.“

    Nach Angaben der Volkswehr hat die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden im Donezbecken 127 Soldaten an Toten verloren. Etwa 300 weitere seien verletzt worden, teilte Bassurin mit. Zudem haben die Milizen sieben ukrainische Panzer, elf Schützenpanzer und 14 Artilleriesysteme außer Gefecht gesetzt.

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    Tags:
    Eduard Bassurin, Ukraine